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Nobelpreisträger Edvard Moser am NST

05.11.2014


Am 31.10.2014 besuchte Prof. Edvard Moser, einer der drei Nobelpreisträger für Medizin/Physiologie von 2014, das Fachgebiet Neurowissenschaftliche Systemtheorie. Anlass seines Besuchs war eine Projektbesprechung zum EU FET Projekt „Grid-Map". Hier wird die Entstehung räumlicher Repräsentationen im Tiergehirn untersucht; beispielsweise wie Wege zu Zielen geplant, im Gehirn gespeichert und anschließend abgerufen werden. Im Projekt werden vergleichbare Prinzipien auf die Entwicklung technischer Systeme übertragen; weit über „reine Navigation“ hinaus.

Das Fachgebiet Neurowissenschaftliche Systemtheorie (Prof. Conradt) erforscht Prinzipien der Neuronalen Informationsverarbeitung und die Übertragung solcher Prinzipien auf die Funktion technischer Systeme, um eine intelligente Interaktion in ihrer Umwelt zu ermöglichen.  

Am 27. Januar 2015 wird Edvard Moser die TUM erneut besuchen und dann den öffentlichen Einführungsvortrag mit dem Thema "NeuroEngineering the Brain - von räumlicher Orientierung zu intelligenten Maschinen" halten.