Neuartige Untersuchungsmethoden zur Batteriesicherheit

Neben der Steigerung des Energieinhalts und der Leistung ist insbesondere die Sicherheit ein unverzichtbarer Aspekt in der Forschung und Entwicklung von elektrischen Energiespeichern. Ziel des Forschungsvorhabens „Neuartige Untersuchungsmethoden zur Batteriesicherheit" (NUBase) ist es, die Grundlagen für eine neuartige und bezahlbare Sicherheitsarchitektur für Energiespeicher zu schaffen. Durch das Projekt sollen zunächst verschiedene Messmethoden zur Batteriesicherheit unabhängig voneinander untersucht und danach miteinander verschränkt werden. Dazu werden sowohl Grundlagenexperimente zum tieferen Verständnis sicherheitskritischer Vorgänge durchgeführt, als auch praktisch anwendbare Lösungen zur Erhöhung der Batteriesicherheit entwickelt. In diesem Zusammenhang werden das thermische Durchgehen (engl. thermal runaway) auf Zellebene sowie die Übertragung auf benachbarte Zellen im Batteriepack (engl. thermal propagation) untersucht. Wenn es gelingt, das thermische Durchgehen auf eine Zelle zu begrenzen, trägt dies maßgeblich zur Steigerung der Sicherheit von Energiespeichern bei.

Der Lehrstuhl bearbeitet das Projekt NUBase in Kooperation mit drei weiteren Projektpartnern – der RWTH Aachen University, dem Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (Projektkoordinator).  

Danksagung:

Dieses Forschungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 03XP0322B  gefördert und vom Projektträger Jülich betreut.
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

 

 

 

Projekt Mitglieder
Peteler, Franziska; M.Sc. +49 (89) 289 - 26977 franziska.peteler@tum.de Raum 1008 Portrait