ETSAP-D – Deutsche Wissenschaftliche Begleitung des IEA Technology Collaboration Programme on Energy Technology System Analysis

Projektkoordinator Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), Universität Stuttgart (PD Dr.-Ing. Markus Blesl)
Projektpartner

Lehrstuhl für Erneuerbare und Nachhaltige Energiesysteme (ENS), Technische Universität München (Prof. Dr. Thomas Hamacher)

Institut für Energie- und Klimaforschung, Techno-ökonomische Systemanalyse (IEK-3), Forschungszentrum Jülich GmbH ( Dr. -Ing. Heidi U. Heinrichs)

Förderer Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Zeitraum Januar 2021 bis Dezember 2022
Ansprechpartner M.Sc. Thushara Addanki

Übersicht über das Projekt ETSAP-D

Aufgrund der zunehmenden Wechselwirkungen zwischen den Energiesektoren und der damit verbundenen wachsenden Komplexität gewinnen modellbasierte Analysen des Energiesystems weiter an Bedeutung. Das Projekt zielt darauf ab, das IEA Technology Collaboration Program on Energy Technology Systems Analysis (ETSAP TCP) wissenschaftlich zu unterstützen, indem es Beiträge zu emissionsfreien Energiequellen, der verbesserten Modellierung erneuerbarer Energien, der Weiterentwicklung und Pflege der Technologiedatenbank (E-TechDB), der Weiterentwicklung von TIMES[a] hin zu einem Open Source Datensatz leistet. Ein weiteres wichtiges Arbeitsziel ist die Erstellung globaler, treibhausgasneutraler Szenarien, die ein Kernelement des neuen ETSAP Annex sind. Darüber hinaus soll durch eine Reihe von Workshops ein Beitrag zur Diskussion der Ergebnisse der Forschungsarbeiten geleistet werden.

Das Ziel von ENS ist es, im Rahmen dieses Projekts eine deutlich verbesserte Darstellung der weltweiten erneuerbaren Ressourcen zu entwickeln, die dann in Energiemodellen verwendet werden kann. Die Betrachtung der Konkurrenz zwischen Wasserstoff, synthetischen Kraftstoffen und Strom ist ein weiterer Schwerpunkt. Dabei soll eine Kombination aus Lebenszyklusanalysen und der globalen Produktion von synthetischen Kraftstoffen ausgewertet werden. Da Strom zunehmend als interkontinentales Energietransportmittel eingesetzt wird, ist eine Einbettung in ein globales Energiemodell geplant, um den Wettbewerb richtig zu verstehen.

[a] https://iea-etsap.org/index.php/etsap-tools/model-generators/times