Bürgerbeteiligungsverfahren zum Aufbau der Energieinfrastruktur (Vorlesung)

Vortragende/r (Mitwirkende/r)
Umfang1 SWS
SemesterSommersemester 2021
UnterrichtsspracheDeutsch
TermineSiehe TUMonline

Lernziele

Die Studierende können verschiedene Demokratietheorien benennen und politische Systeme diesbezüglich einordnen. Sie kennen die Techniken der Bürgerbeteiligung und haben ein gutes Verständnis der LCA und können diese auf Projekte anwenden. Sie können mit der LCA ein Gutachten erstellen, das als Grundlage für ein Bürgerbeteiligungsverfahren dienen kann. Sie verstehen die komplexe Situation einer Anhörung und lernen die begrenzten Möglichkeiten wissenschaftlicher Argumentation in politischen Verfahren kennen.

Beschreibung

Das Modul ist aus zwei Teilen aufgebaut: I) Vier Blockvorlesungen mit jeweils vier Vorlesungen II) Einem dreitägigen Planspiel nach Ende der Vorlesungszeit Teil I zerfällt in die folgenden Teile: I.1) Demokratietheorie, Grundlagen und Techniken der Bürgerbeteiligung I.2) Lebenszyklusanalyse (LCA) als Grundlage zur Umwelt- und Gesundheitsbewertung von Projekten und Produkten. I.3) Methoden und Werkzeuge der LCA I.4) Aufbau einer LCA als Grundlage für ein Bürgerbeteiligungsverfahren anhand ausgewählter Beispiele Teil II besteht aus einem dreitägigen Planspiel. Dabei wird am ersten Tag gemeinsam ein Projekt bestimmt und die notwendigen Informationen beschafft. Dabei werden Gutachten für eine Bürgerversammlung vorbereitet. Am zweiten Tag wird eine Versammlung mit Gutachtern gespielt. Dabei werden den Teilnehmern verschiedene Rollen zugewiesen und weitere Studierende werden als „Bürger“ teilnehmen. Die Diskussionen werden auf Video aufgezeichnet. Am dritten Tag werden die Aufzeichnungen analysiert und Verbesserungsvorschläge für die Bereitstellung der Gutachten erarbeitet.

Lehr- und Lernmethoden

Die Vorlesung ist ein Wechsel aus Frontalunterricht und Diskussionen. Die Methode der LCA wird durch umfangreiche praktische Übungen auch am Computer vertieft. Die Studierenden lernen und üben dabei die Techniken anhand unterschiedliche Beispielfälle mittels Excel und einschlägigen Datenbanken für Lebenszyklusanalysen. Die besondere Bedeutung des Rollenspieles besteht darin, die Sicht Experte-Bürger umzukehren. Die Studierenden werden in Zukunft eher die Rolle des Experten einnehmen, lernen aber im Spiel durch Umkehr der Rollen die Situation verschiedener am Verfahren beteiligter Gruppen kennen.

Studien-, Prüfungsleistung

Am Ende des Sommersemesters muss ein etwa 20-seitiger Bericht abgegeben werden, der die technische Beschreibung eines Geothermie- oder Infrastrukturprojektes, die als Grundlage für ein Beteiligungsverfahren genutzt werden kann, enthält. Dabei soll insbesondere mit einem einfachen LCA-Verfahren die Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen beschrieben werden.

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Bürgerbeteiligungsverfahren zum Aufbau der Energieinfrastruktur (Übung)

Vortragende/r (Mitwirkende/r)
Umfang2 SWS
SemesterSommersemester 2019
UnterrichtsspracheDeutsch
TermineSiehe TUMonline

Lernziele

Die Studierende können verschiedene Demokratietheorien benennen und politische Systeme diesbezüglich einordnen. Sie kennen die Techniken der Bürgerbeteiligung und haben ein gutes Verständnis der LCA und können diese auf Projekte anwenden. Sie können mit der LCA ein Gutachten erstellen, das als Grundlage für ein Bürgerbeteiligungsverfahren dienen kann. Sie verstehen die komplexe Situation einer Anhörung und lernen die begrenzten Möglichkeiten wissenschaftlicher Argumentation in politischen Verfahren kennen.

Beschreibung

Das Modul ist aus zwei Teilen aufgebaut: I) Vier Blockvorlesungen mit jeweils vier Vorlesungen II) Einem dreitägigen Planspiel nach Ende der Vorlesungszeit Teil I zerfällt in die folgenden Teile: I.1) Demokratietheorie, Grundlagen und Techniken der Bürgerbeteiligung I.2) Lebenszyklusanalyse (LCA) als Grundlage zur Umwelt- und Gesundheitsbewertung von Projekten und Produkten. I.3) Methoden und Werkzeuge der LCA I.4) Aufbau einer LCA als Grundlage für ein Bürgerbeteiligungsverfahren anhand ausgewählter Beispiele Teil II besteht aus einem dreitägigen Planspiel. Dabei wird am ersten Tag gemeinsam ein Projekt bestimmt und die notwendigen Informationen beschafft. Dabei werden Gutachten für eine Bürgerversammlung vorbereitet. Am zweiten Tag wird eine Versammlung mit Gutachtern gespielt. Dabei werden den Teilnehmern verschiedene Rollen zugewiesen und weitere Studierende werden als „Bürger“ teilnehmen. Die Diskussionen werden auf Video aufgezeichnet. Am dritten Tag werden die Aufzeichnungen analysiert und Verbesserungsvorschläge für die Bereitstellung der Gutachten erarbeitet.

Lehr- und Lernmethoden

Die Vorlesung ist ein Wechsel aus Frontalunterricht und Diskussionen. Die Methode der LCA wird durch umfangreiche praktische Übungen auch am Computer vertieft. Die Studierenden lernen und üben dabei die Techniken anhand unterschiedliche Beispielfälle mittels Excel und einschlägigen Datenbanken für Lebenszyklusanalysen. Die besondere Bedeutung des Rollenspieles besteht darin, die Sicht Experte-Bürger umzukehren. Die Studierenden werden in Zukunft eher die Rolle des Experten einnehmen, lernen aber im Spiel durch Umkehr der Rollen die Situation verschiedener am Verfahren beteiligter Gruppen kennen.

Studien-, Prüfungsleistung

Am Ende des Sommersemesters muss ein etwa 20-seitiger Bericht abgegeben werden, der die technische Beschreibung eines Geothermie- oder Infrastrukturprojektes, die als Grundlage für ein Beteiligungsverfahren genutzt werden kann, enthält. Dabei soll insbesondere mit einem einfachen LCA-Verfahren die Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen beschrieben werden.

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