Anspruch

Internet der Dinge, schnelle und sichere Kommunikation, Robotik, Autonomes Fahren, Elektromobilität, Energieversorgung, Gesundheit und vieles mehr – schneller Wandel und permanente Innovationen sind Motor des Fortschritts und nichts geht ohne Elektrotechnik und Informationstechnik. Gemessen an Umsatz- und Beschäftigtenzahl zählt die Elektrotechnik und Informationstechnik zu den größten Industriezweigen weltweit. Leistungsfähige elektrische und elektronische Geräte und Systeme sowie entsprechende effiziente Algorithmen und vernetzte Datenverarbeitung bilden die Grundlagen für die großen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft: Digitalisierung, Industrie 4.0, Cyber-Security, Energieversorgung und Mobilität der Zukunft, Alterung der Gesellschaft, usw.

Elektrotechnik und Informationstechnik erfordert stets den interdisziplinären Ansatz und das Zusammenwirken von Modellbildung, Implementierung und Datenverarbeitung, sei es bei der Untersuchung von Einzeleffekten bis hin zum automatisierten Entwurf und der Erstellung komplexer technischer Systeme. Ein wesentliches Merkmal der Aufgaben in der Elektrotechnik und Informationstechnik stellt die Skalierbarkeit von Lösungen und Systemen dar, sei es in hochintegrierten Schaltungen oder in anderen komplexen, vernetzten Infrastrukturen. Das notwendige Methodenspektrum der Elektrotechnik und Informationstechnik, selbst Gegenstand der Ingenieurwissenschaft, ist daher ebenfalls in hohem Maße interdisziplinär geprägt und umfasst zahlreiche Gebiete der angewandten Mathematik, Informatik und Physik.

Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität München – eine der größten und führenden Ingenieurfakultäten in Deutschland – hat sich diesem Selbstverständnis verpflichtet und zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung einer stark grundlagenorientierten wie ebenso anwendungsorientierten Lehre und Forschung aus.