anticache

MSPE goes Hyperloop

26.11.2018

Im Sommer diesen Jahres holte sich das TUM-Hyperloop-Team in Los Angeles erneut den Weltmeistertitel in der von Elon Musk ins Leben gerufenen "Hyperloop Pod Competition". Mit unter den Gewinnern: Sechs Studierende unseres Masterstudiengangs Power Engineering.


WARR Hyperloop Team

Als das WARR-Hyperloop-Team der Technischen Universität München im Sommer zum dritten Mal den Hyperloop Pod Wettbewerb in Los Angeles für sich entschied, durften sich auch sechs Studierende der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik über den Sieg freuen: Harish Reddy Mareddy, Issa Hamoud, Greeshma Vishwanath, Shiv Contractor, Ayush Sengupta und Chirag Thakur, allesamt Studierende im Masterstudiengang Power Engineering (MSPE), waren Teil des WARR-Hyperloop-Gewinnerteams 2018.

Die "Hyperloop Pod Competition" wurde 2015 von SpaceX-Gründer Elon Musk ins Leben gerufen. Der Hyperloop ist das Konzept eines Transportsystems, bei dem sich ein Hochgeschwindigkeitszug mit annähernd Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Der Wettbewerb richtet sich an Studierendenteams aus der ganzen Welt, die dazu aufgerufen sind, ihre Konzepte für den sogenannten Pod – die Kabinenkapsel, in der Passagiere durch die Röhre transportiert werden sollen – einzureichen.

Die Kapsel des WARR-Hyperloop-Teams erreichte dabei ganze 467 Stundenkilometer in der Teströhre auf dem Firmengelände von SpaceX in Los Angeles. Zum Vergleich: Weit dahinter lagen die anderen beiden Finalisten Delft Hyperloop von der TU Delft und EPFLoop von der ETH Lausanne mit 142 bzw. 85 Stundenkilometern.

Die Teammitglieder werden in einem zweistufigen Selektionsverfahren ausgewählt, erklärt Chirag Thakur, MSPE-Student und WARR-Hyperloop-Teammitglied, bevor die Studierenden anschließend – je nach Interessen und Fähigkeiten – in die jeweiligen Subgruppen eingeteilt werden. Als MSPE-Student hat man so die Chance, sein Wissen aus den Bereichen elektrische Antriebe, Leistungselektronik oder Energieversorgung praktisch umzusetzen. Die Anwendung des erlernten Wissens auf ein reales Projekt ist definitiv ein Zugewinn für MSPE-Studierende, sagt Thakur. Er sieht das Projekt aber auch vor allem als Chance für internationale Studierende, die neben der fachlichen Weiterbildung auch viel über Deutschland und seine Arbeitskultur lernen.

Weitere Informationen: