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Neuroengineering Matinee: Neurowissenschaftlicher Diskurs im Vorhoelzer Forum

31.01.2019

Eine vormittägliche Auseinandersetzung mit aktuellen Themen aus dem Bereich Neuroengineering – viele Wissenschaftler und Studierende waren der Einladung zur Neuroengineering Matinee ins Vorhoelzer Forum gefolgt. Die Matinee knüpfte damit an den Erfolg des letztjährigen Neuroengineering Workshops an.


Nach den positiven Erfahrungen des Workshops im letzten Jahr wollte der Elite-Masterstudiengang Neuroengineering (MSNE) auch in diesem Jahr eine Plattform für Studierende und Wissenschaftler bieten und den Austausch über neue Erkenntnisse im Bereich der Neurowissenschaften an der Schnittstelle zu ingenieurwissenschaftlichen Fragestellungen vertiefen. Hierzu lud der MSNE vergangene Woche am 16. Januar 2019 erneut ins Vorhoelzer Forum ein – diesmal zu einer Neuroengineering Matinee. Über siebzig Studierende und Wissenschaftler folgten der Einladung.

Patrick van der Smagt (Volkswagen, AI) und Srinivas Turaga (HHMI’s Janelia Research Campus) eröffneten den Austausch mit zwei Gastvorträgen. Van der Smagt berichtete in seinem Vortrag "Latent optimal control" von modernen Methoden des Maschinellen Lernens, welche es möglich machen Zusammenhänge in Daten zu erkennen, und damit das Verhalten von autonomen Systemen (z.B. Drohnen) optimal zu steuern. Wie sich Probleme in den Neurowissenschaften mithilfe von Berechnungstools, die auf Deep Learning basieren, lösen lassen, zeigte Turaga unter dem Titel "Connecting the structure and function of neural circuits".

Im Anschluss hatten Studierende des MSNE die Gelegenheit, ihre Forschungsprojekte aus dem Studium einem Fachpublikum vorzustellen. Diese Präsentation ist Teil eines "Research Excellence Certificates", welches optional zum Masterprogramm Neuroengineering erworben werden kann. Die Vorträge führten zu regem Interesse bei einer anschließenden Posterausstellung, verbunden mit einer Einladung zu einem gemütlichen Ausklang.

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