Elitenetzwerkförderung für MSNE


Der Elite-Masterstudiengang Neuroengineering (MSNE) wird weitere fünf Jahre durch das Elitenetzwerk Bayern gefördert. Der Studiengang MSNE wird seit Wintersemester 2016/17 an der TUM angeboten und ist in seiner Art einzigartig in Deutschland. Seit seiner Gründung ist er einer der Elitestudiengänge des Elitenetzwerks Bayern. Nun konnte der Neuroengineering Masterstudiengang erneut eine internationale Expertenkommission überzeugen und wird für eine weitere Förderperiode im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern gefördert.

Die Expertenkommission betonte vor allem die zukunftsweisenden Inhalte des Studiengangs sowie die herausragende Qualität der Lehre und die interdisziplinäre Vernetzung. Studierende profitieren von einem sehr guten Betreuungsverhältnis und lernen, wissenschaftliche Fragestellungen eigenständig zu bearbeiten sowie ihre Problemlösungskompetenz auszubauen. Der hohe Anteil an internationalen Studierenden charakterisiert den Studiengang. Die wachsende Anzahl an weiblichen Studierenden wurde hervorgehoben. 

Die Programmdirektoren des Studiengangs, Prof. Gordon Cheng, Lehrstuhl für Kognitive Systeme, und Prof. Jakob Macke, Professur für Computational Neuroengineering, sind erfreut über die weitere Förderung: "Wir freuen uns über die Entscheidung des Elitenetzwerks Bayern und danken ihnen für ihre große Unterstützung. Wir freuen uns sehr, weiterhin neue Generationen von talentierten Neuroingenieuren für die Zukunft auszubilden, damit sie einen besseren Beitrag zur Gesellschaft leisten können."

Der Masterstudiengang MSNE ist interdisziplinär ausgerichtet und verbindet experimentelle und theoretische Neurowissenschaften mit einer fundierten Ausbildung in den Ingenieurwissenschaften. Bachelorabsolventen aus Psychologie, Medizin, Biologie und Ingenieurswissenschaften forschen gemeinsam an der Informationsverarbeitung in biologischen Systemen, um Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften in reale technische Anwendungen zu übertragen. Das Ziel ist, Technologien für Medizintechnik (z.B. Prothesen) oder intelligente technischen Systeme (z.B. Neuro-Computing) voranzutreiben, die eine hohe Relevanz für die Gesellschaft haben.

So arbeitet Aleksandar Levic, MSNE-Student im dritten Semester, derzeit mit Kommilitonen an einem System, mit dem ein weiteres Teammitglied mit Tetraplegie einen Spiel-Avatar durch Gehirnsignale steuern kann. Aleksandar schätzt an seinem Studiengang insbesondere die Möglichkeit, an einigen der relevantesten wissenschaftlichen Fragestellungen zu arbeiten und so die entsprechenden Ingenieurskenntnisse zu erwerben. Zudem fühlt sich der Student durch die Unterstützung von Professoren und Doktoranden optimal auf jeden späteren Karriereweg vorbereitet.

Prof. Eckehard Steinbach, Studiendekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, fasst zusammen: „Der Elitemaster MSNE ist eine wertvolle und innovative Ergänzung des Studienangebots der TUM. Die Studierenden profitieren von herausragenden Lehrenden, einem beispielhaften Betreuungsverhältnis und einem internationalen Netzwerk.“

Das Elitenetzwerk Bayern ist eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und fördert in einer von fünf Programmlinien Elitestudiengänge in allen Wissenschaftsdisziplinen. Elitestudiengänge zeichnen sich durch exzellente Lehre, Interdisziplinarität und Internationalität aus und bereiten Studierende auf eine verantwortungsvolle Aufgabe in Wissenschaft und Wirtschaft vor.

 

 

Fotos:  Fabian Vogl / TUM

 

Weitere Informationen:

Webseite des Masterstudiengangs Neuroengineering

Elitenetzwerk Bayern